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Kulturwissenschaftliche Fakultät

Politik Afrikas und Entwicklungspolitik – Professor Dr. Alexander Stroh

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Andreas Wüst Andreas Wüst
Andreas Wüst

Kulturwissenschaftliche Fakultät
Politik Afrikas und Entwicklungspolitik


Kurzbiographie:

Andreas Wüst ist Doktorand der Politikwissenschaft an der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS). Vor seinem Staatsexamen 2017 studierte er Alte Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris IV Sorbonne. Er hat auch an einer Reihe von Projekten im Bereich der demokratischen Entwicklungsarbeit in Tunesien und Marokko mitgewirkt und für die Ständige Vertretung Deutschlands beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf mit Schwerpunkt auf der arabisch-muslimischen Welt gearbeitet. Darüber hinaus war er als PR-Beauftragter am Goethe-Institut in Brüssel tätig, wo er sich an der Organisation einer Konferenz über Euroskepsis und Radikalisierung beteiligte. Kurz bevor er im April 2019 zu BIGSAS kam, war er Volontär für politikwissenschaftliche Bücher im C.H. Beck Verlag und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag.

Andreas Wüst

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PhD Project:

Durch die Kombination von fallübergreifenden und fallinternen Vergleichen werde ich durch meine Studie versuchen, einige neue theoretische Erkenntnisse über die Interdependenz und die sich gegenseitig verstärkenden Auswirkungen von Kulturpolitik und innerer Stabilität zu gewinnen. Ich werde dies tun, indem ich die Kulturpolitik in drei verschiedenen Ländern analysiere, die alle vom arabischen Frühling 2010/11 erfasst wurden. Untersucht werden Tunesien, Marokko und Mali. Um die notwendigen qualitativen Daten zu erheben, werde ich einen gemischten Methodenansatz verfolgen, der eine detaillierte Inhaltsanalyse von Medienberichten, Archivmaterial und offiziellen Dokumenten sowie semi-strukturierte Interviews mit Experten und relevanten Akteuren vor Ort vorsieht. Aus Gründen der Praktikabilität werde ich mich auf die Analyse von drei Hauptkategorien der Kulturpolitik beschränken, nämlich die Behandlung religiöser Fragen, die Behandlung ethnischer und sprachlicher Fragen sowie die Behandlung materieller und immaterieller Kulturgüter.

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Andreas Wüst
Doktorand

Verantwortlich für die Redaktion: Hannah Elena Schabert

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